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Zwergerl Skikurs am Monte Ritzer

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Zwergerl-Skikurs am Monte Ritzer

 

Einen Skikurs für Kinder bot am Samstagnachmittag die Ski-Abteilung des Turnvereins Geisenhausen (TVG) am Ritzerbuckel bei der Fimbacher Straße. So entwickelte sich zusätzlich zum seitlichen Schlittenhang ein geordnetes und doch fröhliches Treiben, dem die Eltern und Großeltern begeistert zuschauten.

 

Zum „Zwergerl-Skikurs auf dem Monte Ritzer“ hatte die Ski-Abteilung per Zeitungsmeldung eingeladen und 14 Buben und Mädchen vom Kindergarten- bis zum Grundschulalter waren gefolgt. Recht spontan hätten er und seine Skilehrer die Entscheidung zu dem Kurs gefällt, erzählte Abteilungsleiter Thomas Zehentbauer im Gespräch mit der Vilsbiburger Zeitung. Ideal war denn auch das Verhältnis der Kursteilnehmer zu den Skilehrern: Elf ausgebildete Übungsleiter standen zur Verfügung und übernahmen neben der Kursleitung auch zugleich den Lift-Service: Um den Kleinen viele Abfahrten zu ermöglichen, ersetzen sie nämlich den nicht vorhandenen Skilift und zogen die jungen Kursteilnehmer mit Muskelkraft den Berg hinauf.

 

Zwei Gruppen mit absoluten Anfängern versuchten erst einmal, das Gehen im Schnee zu üben - was leichter aussieht, als es wirklich ist. Dabei kam es durchaus vor, dass beinahe die ganze Gruppe zu Boden purzelte und mithilfe der Skilehrer und der anwesenden Eltern und Großeltern wieder auf die Beine gestellt werden musste. Trotz aller Anfangsprobleme dauerte es gar nicht sehr lange, bis auch die ABC-Schützen des Skifahrens die letzten Meter des auslaufenden Hans herunterglitten. Wenn dies ohne Sturz über die Bühne ging, zeigte sich der Skilehrer überglücklich und es gab zur Belohnung ein Gummibärchen.

 

Die dritte Gruppe dagegen hatte schon in den vergangenen Wochen in Westendorf in Tirol Skikurs-Erfahrung gesammelt. Deren Teilnehmer zogen im Pflug recht elegante Bögen rund um die vorbereiteten Stangen, waren aber doch froh, unten sicher in den Armen des Skilehrers zu landen. Bei den Kursen in Westendorf und am kommenden Sonntag in Mühlbach stehen Zehentbauer immerhin 22 ausgebildete Skilehrer zur Verfügung – vielleicht auch notwendig, bei den anvisierten zwei Metern Schneehöhe. Das Tragen eines Helms war Voraussetzung für die Teilnahme an dem Kurs. Zugleich hatten die Verantwortlichen die Möglichkeit, die Kinder auch richtig mit dem Namen anzusprechen: Ein kleines Klebeschild auf dem Helm gab ihnen die nötige Information. Ganz besonders lobte der Abteilungsleiter das Grundstückseigentümer-Ehepaar Gammel-Ritzer. Beide Landwirte würden das winterliche Treiben auf ihrem Gelände begrüßen, so berichtete er. Sogar einen Fangzaun am unteren Ende des Hangs hätten sie errichtet.

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Bericht und Fotos von Peter Köppen

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